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Hans-Dieter Schotsch  
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TANZBÄR - DEUTSCHFOLK

TANZBÄR - Folklegende der 70ger Jahre

Anno 1975 fanden sich in Mannheim zusammen:
Der Instrumentenbauer und Musiker Ernst Käshammer (Drehleier) und seine aus dem Elsaß stammende Frau Marie-Rose (Krummhorn, Flöten, Epinette des Vosges) sowie die fünf Studenten der PH Heidelberg: Rosita Konradi, Ursula Renner (Gesang und Percussion), Martina Müller (Blockflöten), Alfred Schwind (Bass, Tasteninstrumente, Bouzouki) und Hans-Dieter Schotsch (Gesang, Gitarre, Mandoline).
Angeregt durch die MinneRock-Gruppe „Ougenweide“ und die Heidelberger Folkgruppe „Elster Silberflug“ vertonte die Gruppe Texte mittelalterlicher Minnesänger sowie Verse späterer Dichter, belebte alte Volkslieder und Tanzmusiken. Tanzbär spielte auf vielen Folkfestivals, trat in Rundfunk, Fernsehen und sogar beim Bundeskanzlerfest auf. 1980 löste sich das Ensemble auf.

Weitere Informationen findest Du bei Wikipedia:

de.wikipedia.org/wiki/Tanzb%C3%A4r_%28Band%29

Von Tanzbär erschienen zwei LPs in hochwertiger Aufnahmequalität (Profistudios) im Vertrieb der Hamburger Plattenfirma Metronome: 1977 „Tanzbär“ und 1979 „Missethaten“.
Als CDs sind diese Aufnahmen jetzt wieder zu erhalten (€ 14,- + Versand).
Bestellungen bitte an Schotsch@web.de

CD "TANZBÄR" 1977


CD "TANZBÄR - MISSETHATEN" 1979



Schau die Bilder der Gruppe zu dem Lied TANZBÄR auf YOUTUBE an:



Weitere Titel der LP "Tanzbär" bei Youtube:

"Under der Linden" :                   www.youtube.com/watch

"Slavest du friedel ziere" :         www.youtube.com/watch

"Der Brautmörder" :                    www.youtube.com/watch  

         Weitere Titel der LP "Tanzbär - Missethaten" bei Youtube:

"Wankelmuot"                               www.youtube.com/watch


Neue Auflage der LP TANZBÄR  2008 bei Clearaudio:

Endlich kann man sie wieder bekommen! Nach über 30 Jahren veröffentlicht die Firma CLEARAUDIO Electr. GmbH aus Erlangen die Debut-LP der legendären Heidelberger Folkgruppe TANZBÄR von 1977. Seinerzeit eröffnete die Hamburger Schallplattenfirma Metronome ihr neues Folk-Label „Nature“, in dessen Konzept sich das Sextett mit seinen mittelalterlichen Texten und Instrumenten bestens einfügte. Was heute auf Mittelaltermärkten und auf vielen CDs junger Musikgruppen von Folk bis Metal verbreitet und beliebt ist, hat seinen Ursprung in den 70ger Jahren in den Musikprogrammen der Bands OUGENWEIDE und TANZBÄR. Da Metronome damals groß in die alternative Sparte einsteigen wollte, wurde richtig viel in die Produktion der LP gesteckt.

TANZBÄR kam in den Genuss, seine Musik in einem der besten Tonstudios (Studio Walldorf bei Frankfurt) mit einem hervorragenden Tonmeister (Klaus Stingel) und dem jungen Produzenten Thomas Brück produzieren zu können. Neben den musikalischen Leckerbissen war die bestechende Tonqualität noch viele Jahre später der Grund für viele HiFi- Geschäfte, die LP zur Demonstration ihrer Anlagen und Boxen zu verwenden. Mehrere Titel aus diesem Album erschienen in der ersten Doppel-LP „Stereo-Highlights“. Nach 31 Jahren entdeckte nun Peter Suchy von CLEARAUDIO mit Hilfe von Hr. Michael Tremmel von Hifi B&H die originalen analogen Masterbänder der DEUTSCHEN GRAMMOPHON und konnte mittels neuester Schneidegeräte und bestem Vinyl die Musik von TANZBÄR in bisher nicht erreichter Qualität neu auflegen.

Für HiFi-Fans ein Muss! Das Folk-Sextett verarbeitete neben Volkliedern und -tänzen Verse von Walter von der Vogelweide, Dietmar von Aist sowie Texte aus der „Carmina Burana“. Da oft keine Musik überliefert wurde, komponierte TANZBÄR in mittelalterlichen Kirchentonarten die passenden Melodien dazu, die mit einem großen Instrumentarium von Krummhorn, Drehleier. Epinette und Schlagwerk über Flöten, Bouzouki, Mandoline und Gitarren und bis hin zu E-Bass, E-Gitarre und Klavier eingespielt wurden. Solo und Chorgesang runden die interessante Mischung aus Mittelalter und Neuzeit ab. TANZBÄR trat von 1974-79 auf vielen Folk-Festivals sowie in Rundfunk- und TV-Sendungen auf. 1979 erschien die zweite LP „Missethaten“.


Bei Amazon werden die LPs auch verkauft. Hier habe ich tolle Bewertungen gefunden:

5.0 von 5 Sternen Frühlingsfrisch, 4. Mai 2010   Von  Reinhard Koehrer “raykoehrer“ (Kissing, Bayern) Rezension bezieht sich auf: LP Tanzbär 1977:

Das Prädikat “Frühlingsfrisch“ trifft auf dieses Album gleich in mehrfacher Weise zu.Zumeinen ist der Klang so durchsichtig und sauber, das “Tanzbärt‘ vor Uzeiten zu denReferenzplatten eines bekannten HiFi- und Audiomagazins gehörte, und zum anderen ist es die Musik selbst, die wie ein klarer Quellbach aus den Lautsprechern sprudelt.       

Für mich zählt “Tanzbär“ immer noch zu den besten und erfrischendsten Folkproduktionen in deutscher Sprache. Ich habe mir die Platte im Jahr ihres Erscheinens (1977) gekauft und sie vor kurzem unter Eliminierung aller vinylbedingten Knistergeräusche in professioneller Weise auf CD überspielen lassen. Somit bin ich für alle Wechselfälle des Lebens gewappnet und freue mich stets aufs neue darauf, sie in entspannter Stimmung anzuhören. Da Vergleiche immer hinken und daher leicht in die Irre führen, würde ich gerne darauf verzichten. Dennoch: Am ehesten ähnelt “Tanzbär“ dem zweiten Album von Ougenweide anno 1974 (“All die weil ich mag“).

 

Die sechsköpfige Gruppe spielt Lieder und Tänze, denen man spontan das Etikett“ mittelalterlich“ umhängen kann. Wobei vieles bei genauerem Hinhören nicht wirklich mittelalterlich ist, sondern schon eher an die Renaissance erinnert. Auch das Instrumentarium, das zum Einsatz kommt, ist ein Spiegelbild mehrerer Epochen: Das reicht von Drehleier und Flöten über Bouzouki und Gitarren bis hin zu Mandoline, Cembalo sowie einem ganzen Ensemble an Krummhörnern. Elektrisch erzeugte Klänge erscheinen nur in äußerst homöopathischer Dosierung, und lediglich der E-Bass sorgt von Anfang bis Ende für ein stabiles Sound-Gerüst.       

Aus diesem Fundus gestalten die sechs MusikerInnen mit virtuoser Spielfreude ein farbiges Klanggemälde, das nie langweilig wird. Manchmal besinnlich, oft aber schwungvoll undrhythmisch, tragen sie ihre zumeist selbst komponierten Minnnelieder und Tänze vor, stets eingebettet in einen Rahmen eng verfochtener Soloinstrumente. Wobei mitunter auch musikalische Motive auftauchen, die man schon von anderen Produktionen kennt, wie zum Beispiel von einem gewissen Angelo Branduardi.      

Insgesamt ein Album, das uneingeschränkt zu empfehlen ist - wenn man ein offenes Ohr für diese heutzutage etwas ungewöhnlichen Töne hat.              


5.0 von 5 Sternen  4. November 2008 Von Stephan Urban, Wien                                 Rezension bezieht sich auf: Tanzbär LP (Vinyl):

das ist ein wahrlich seltsames produkt. die originalplatte wurde wegen ihrer tonqualität aufhigh-end messen und anlagenvorführungen eine zeitlang trefflich missbraucht - ist schon eine weile her. für die musik und die texte interessierte sich seinerzeit kaum jemand.  es sind - mit ausnahme zweier traditionals - mittelalterliche, an ritterfeste erinnernde neukompositionen mittels derer texte von goethe, walther von der vogelweide, dietmar von aist und welche aus der carmina burana vertont werden. hochinteressant, unterhaltsam und irgendwie, äh, vielleicht horizonterweiternd... macht spass das und ist mit kaum sonst was vergleichbar. ausgerechnet der analogausstatter clearaudo hat sich dieser produktion angenommen und sieaus dem vergessen geholt - ich glaub‘s nicht wirklich, dass das breitgestreutes interesse findet, aber solche bemühungen sollten belohnt   werden. mit sicherheit ein im wert steigendes sammlerstück und dabei tolle musik...           

        

 

 

 
ASS-Band * OLD LOVE  
  ABSAGE UNSERES JAHRESKONZERTES WEGEN CORONA
Leider kann unser Konzert im "Café mittendrin" nicht stattfinden bzw muss zu einem noch nicht bekannten späteren Termin stattfinden. Wir hoffen, Ihr und wir bleiben bis dahin gesund.
 
Irish Strings bei der diesjährigen Sportlerehrung  
  Flotte irische Melodien bei der diesjährigen Sportlerehrung
Wie seit vielen Jahren fand auch am 08.02.2020 die beliebte Sportlerehrung der Stadt Schriesheim statt. Die von BM Höfer moderierte Veranstaltung wird traditionsgemäß von Mädchen und Jungen der Musikschule musikalisch umrahmt. Unter der Leitung der Violinen- und Harfenlehrerin Sylvia Hoyer-Schotsch traten sechs Jugendliche im alter von 11-15 Jahren auf. Mit stimmungsvollen, melancholischen Melodien aber auch fetzigen Reels und Jigs konnten die 4 Mädchen und die 2 Jungen das Publikum begeistern. Luisa brachte die Harfensaiten zum schwingen, Lea, Rebecca und Sophia ließen ihre Geigenbögen flitzen, die flotten Flötenläufe kamen von Levin und die Gitarrenbegleitung von Bruder Luca. Ehemann Hans-Dieter Schotsch sorgte mit seinem Kontrabass für die ganz tiefen Töne. Die RNZ schrieb dazu: „ Eine preiswürdige Darbietung auch in diesem Bereich!“